Diagnose Diabetes Teil 1

Anfang Juni war mir schon aufgefallen dass mein Paul ungewöhnlich gierig und viel trinkt.
Er hat schon immer mehr als alle anderen getrunken und ist eine kleine Wasserratte, aber das überstieg auch
seine normale Menge. Habe es erst auf die starke Hitze geschoben (was eigentlich Blödsinn ist).
ich wurde dann doch hellhörig und wurde skeptisch.
Da bei ihm noch eine chronische Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) vorliegt, und ich weiß dass als Begleiterkrankung oft Nierenprobleme oder Diabetes auftreten wurde ich alarmiert. Mir eine schnelle Klärung des ungewöhnlichen Verhaltens sehr wichtig damit die Ursache dafür schnellst möglich erkannt und behandelt werden kann.


Also, zügig zum Tierarzt

Miez einpacken und ab zum Tierarzt. Wir haben einen großes Blutbild erstellen lassen. Ein paar Tage später kam dann die ernüchternde Diagnose: Diabetes 😦
Im Ersten Moment war ich leicht überfordert mit der Diagnose und der Frage wie es nun weitergehen soll. (ich habe panische Angst vor Spritzen und habe mir schon ein Horrorszenario vorgestellt) 😀
Unsere Tierärztin geht sehr liebevoll mit den Tieren um und ist sehr kompetent, auch menschlich absolut Top. Sie hat mir dann auch gleich meine Ängste genommen und mir genau erklärt wie es nun weiter geht. Da sie in diesem Bereich schon Erfahrung sammeln konnte war ich also in besten Händen.

Wichtig war:

  • Futter umstellen (was bei uns kein Problem war, da er durch seine Pankreatitis schon Schonkost/ leicht verdauliches Futter bekam.)
  • 1x täglich den Blutzucker messen & in einer Art Tagebuch festhalten
  • 1x täglich 2 Globuli „Syzygium jambolanum“
  • 1 Ampulle „Pankreas-suis-injeel“
  • 1 Kapsel „Coprimus comatus“ (Pilz)
  • Chia Samen (1 Messerspitze je Mahlzeit – vorher quellen lassen)
  • keine Leckerlies
  • nach jeder Insulin gabe Blutzucker kontrollieren

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Momentan spitze ich ihm also kein Insulin da der Pilz „Coprimus Comatus“ dafür bekannt ist dass er den Blutzuckerhaushalt sehr gut ins Gleichgewicht bringt.
(Das ganze testen wir ca. 2 Monate, also kann ich ende November/ Anfang Dezember sehen ob der Pilz Wirkung gezeigt hat.)

P.S. ich habe mittlerweile einen anderen Hersteller gefunden wegen des Pilzes; Myco Vital. Der alte „günstige“ war leider nicht der richtige.
In Teil 2 erzähle ich euch dann mehr darüber.


Die verschiedenen Medis habe ich in der Online-Apotheke bekommen ( wo die „Apothekenpreise auch humaner sind )
nach 2 Tagen war dann alles da und wir konnten starten.
Meine Freude hielt sich in Grenzen als ich die Menge die in die Miez muss gesehen habe 😀

Das wahrscheinliche Problem

so als die Frage war: Wie bekomme ich das alles in die Katze o.O
Ich war doch sehr skeptisch als ich die Ampullen, Samen, Globuli & Kapseln vor mir hatte.
Aber siehe da, mein lieber Paul ist sehr kooperativ und frisst alles ohne Theater
(die Möglichkeiten es „unter zu jubeln“ erkläre ich in einem separaten Beitrag – „Wie kommen Medis in Mampf & Miez“)

Seitdem bekommt er nun 2x täglich Futter mit einem der Medis.
Morgens: Pilz + Ampulle und Chia-Samen
Mittags: darf er schlemmen ohne Zusatz 🙂
Abends: Globuli + Chia-Samen
Mitternachts-Snack: auch hier darf ohne Zusatz geschlemmt werden

Paul war schon immer eher mopsig, und er bekommt nicht so viel wie es klingt.
Ein Diabetiker sollte lieber mehrmals am Tag kleine Mengen bekommen anstatt 2 große Mahlzeiten. Daher bekommt er viele kleine Portionen die aber seinen Tagesbedarf nicht überschreiten.


Mampf ist nun in der Miez, aber wie bekomme ich Blut aus der Miez zum messen?

Was soll ich sagen, wir haben harte Tage hinter uns 😀
Macht euch nicht verrückt wenn es einmal nicht klappt und ihr 1/2 Tage nicht messen könnt! 
Tipps zum messen habe ich in einem weitern Beitrag aufgeführt –> Tipps zum Messen

Unser 1ster Versuch verlief wie im Bilderbuch und gelang sofort.(Obwohl ich schon den ganzen Tag angst davor hatte ihn mit der Nadel piksen zu müssen) 🙂
Nur leider war danach über Diabetes-Märchen vorbei und es wurde ein halbes Drama daraus. Ich hab nicht immer gleich beim ersten mal getroffen und brauchte mehrere Versuche. Paul hatte keine Lust mehr (was ich dem armen Kerl nicht mal verübeln kann),und ich wurde immer nervöser – das konnte so ja gar nicht funktionieren! 🙂

Also wichtig!, kein Stress, wenn es heute nicht klappt dann eben morgen. Mit dieser Einstellung wurde es dann von mal zu mal besser. Manchmal brauchte ich 4 Versuche um genügen Blut zu erhalten, manchmal aber nur einen.
Übung macht den Meister! 😀


Fortsetzung folgt: Teil 2 kommt in ein paar Wochen 🙂

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