Barf oder Dose?

Lieber Frisch- oder Fertigmampf?!

 

Jeder, der sich schon einmal mit der Ernährung seiner Mieze auseinandergesetzt hat, ist der Begriff „Barf“ nicht fremd.
BARF: „Biological Appropriated Raw Food“ = „Biologisch artgerechte Rohfütterung“

Nun stellt sich die Frage, was ist eigentlich besser? Barf oder Dose?2015-12-03 14.33.23


 

Ich habe mich intensiv mit dem Thema Barf auseinandergesetzt aufgrund Pauls jüngster Erkrankungen. Dazu habe ich mir die Bücher von Doreen Fiedler geleistet, die ich wärmstens empfehlen kann. 🙂
Wichtig beim Barfen ist, sich gründlich einzulesen und den Sinn des ganzen zu verstehen! Nur so kann eine optimale Futterzusammenstellung funktionieren. Es gibt verschiedene Kalkulatoren die einem das rechnen ersparen und damit auch viel Zeit. Der „Einfach-Barf“ Kalkulator von Doreen Fiedler selbst finde ich hierfür am besten. 🙂


Herstellung

Bei der Dose ganz einfach.

  1. Dose kaufen
  2. Dose aufmachen,
  3. in den Napf – Fertig!
    Der Aufwand ist minimal

—————————————–

Bei Barf sieht das ganze schon etwas anders aus.

  1. benötigtes Fleisch & Innereien kaufen (online oder beim Metzger),
  2. Fleisch schneiden/wolfen
  3. Supplemente alle einzeln abwiegen
  4. Gemüse klein schneiden
  5. Wasser o. Brühe zugeben
  6. aus der Leber & Wasser inkl. Supplemente die Soße zu machen
  7. Fleisch in kleine Feinkostbecher o.ä. abfüllen und Soße darüber gießen
  8. alles einfrieren
    Danach das Schlachtfeld in der Küche – und es sieht danach wirklich aus wie auf einem Schlachtfeld- beseitigen 😀

Der Aufwand beim Barfen ist also deutlich größer, und der Aspekt Barf wäre günstiger, kann ich so jetzt nicht bestätigen. Ich finde es sogar fast teurer & der zeitliche Aufwand ist immens.


 

Es gibt mittlerweile viele, sehr gute Hersteller wo man ohne Bedenken die Döschen für die Mieze kaufen kann. Kostengünstig sind diese auch nicht unbedingt, aber sie ersparen einem viel Zeit & es gibt keine Sauerei.

Beim Barfen kann man dafür besser individuell auf die Bedürfnisse, oder Erkrankungen der Miezen eingehen. Da hier das Futter je nach Bedarf zusammengestellt wird.
Zudem benötigt man beim Barfen verschiedene Küchenutensilien (Feinwaage, Fleischwolf, Mörser, Feinkostbecher & einen großen Gefrierschrank.)

Bis jetzt habe ich noch keine guten Fertig-Barf-Mischungen gefunden


 

Ich habe für Paul 1x BARF hergestellt mit meinem Freund zusammen (was  ca. 1 Stunde gedauert hat) Unsere Küche ist recht klein und eng, was das verarbeiten deutlich erschwert hat.
Die ganzen Supplemente inkl. Fleischwolf sind im ersten Moment sehr teuer & ein großer Gefrierschrank ist Grundvoraussetzung dass es sich überhaupt lohnt zu Barfen. Natürlich bleiben viele Reste übrig & in die Supplemente reichen einem vermutlich ewig.
Wenn ich übermäßig viel Zeit habe werde ich die Reste nach und nach verarbeiten. Daher wird Paul aktuell nur teilweise gebarft.

Grundsätzlich finde ich BARF aufgrund der Tatsache das man 100% weiß was im Futter ist besser. Es spricht aber auch nichts gegen hochwertige Döschen.
Das darf und kann jeder individuell für sich selbst entscheiden. 🙂 Aber gerade bei Erkrankungen oder Unverträglichkeiten sollte man BARF auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

Es gibt verschiedene Methoden beim Barfen, welche es gibt erfahrt ihr hier

 

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