BARF Methoden

Beim Barfen wird zwischen 3 verschiedenen Methoden unterschieden:

– Barfen mit Supplementen
– Frankenprey
– whole-prey-model
Bevor man beginnt zu Barfen sollte man zuerst einmal den Bedarf seiner Mieze ermitteln.
Dies kann man relativ einfach tun indem man einen Barf-Kalkulator zur Hilfe nimmt. Diesen erhaltet ihr auf verschiedenen Internetseiten z.B: einfach-barf oder kostenpflichtig (kleine Spende) von du-barfst.
Wichtig ist dass ihr euch vorher ausreichend Informiert und euch mit dem Thema BARF befasst. Ihr solltet verstehen warum welche Nährstoffe wichtig sind, und welche Aufgaben diese im Körper unsere Miezen haben. Dazu gibt es tolle Bücher von Doreen Fiedler, oder schaut mal bei Amazon vorbei.


 

Barfen mit Supplementen

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Supplemente die ich selbst nur teilweise nutze

Beim Barfen mit Supplementen achtet man darauf welche Nährstoffe allein das Fleisch, Knochen und die Innereien liefern.
Dann wird der Nährwertgehalt der tierischen Bestandteile mit dem realen Bedarf der Mieze verglichen.
Die tierischen Nährwerte enthalten nicht genügend Nährstoffe um auf den Bedarf der Mieze zu decken, daher werden die fehlenden Nähstoffe mit sogenannten Supplementen ergänzt.

Zu ergänzende Supplemente könnten sein:
– Eierschalenpulver
– Vitamin E
– Taurin
– Lachsöl
– Leinöl
– Dorschlebertran
– Calcium- Carbonat
– Algenkalk
– Bierhefe
– Vitamin B
– Sprotten

Die Auswahl an Supplementen ist mittlerweile immens. Ich kaufen meine meistens bei Lilly’s Bar. Dort gibt es eine große Produktpalette und alles was man sonst noch fürs Barfen braucht 🙂

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten & Supplemente um die Mahlzeiten der Miezen ausgewogen zu gestalten.

Grundrezept mit Knochen

Man verwendet 1/3 fleischige Knochen (z. B. Hühnerflügel oder ein ganzes Huhn mit Knochen)
und 2/3 Fleisch.
und gibt dazu pro 1 kg dieser Mischung:

40 g Leber
2 g Taurin
30 g Lachs (Wildlachs = Salmon salar)
30 g Weizenkeimöl ODER 2 Tropfen Vitamin E (Allcura)
1 g Salz
11 g Fortain
1,3 g Seealgenmehl
2,5 g Bierhefe
ca. 400 ml Wasser ( kann es auch etwas weniger sein)
ca. 50 g Ballast­s‍toffe (z.B Kartoffelflocken oder Gemüse)
Fett nach Fettgehalt des Fleisches


Barfen nach Frankenprey

 

Bei der Fütterung nach Frankenprey wird das nautürliche Beutetier z.B Maus o. Kücken als Richtlinie genommen. Hier werden aber die realen Bedarfswerte der Mieze nicht berücksichtigt, daher ist hier Abwechslung auf dem Speiseplan angesagt damit die Mieze trotzdem alle nötigen Nährstoffe erhält.
Es sollten also möglichst viele verschiedene Fleischsorten und diverse Innereien mit unterschiedlichen Fettgehalten verfüttert werden.

Rezept-Beispiel

  • 80-85% Muskelfleisch
    – 30-50% Herzen
    – mind. 10% Fett
  • 10% Innereien
    – 30-50% Leber
    – 25% Niere
    – 25 % Milz
  • 5-10% Knochen

Whole-Prey-Model

Da bei der „normalen“ Methode nach Frankenprey nicht gewährleistet ist das keine Mangelversorgung entsteht, wurde eine verbesserte Variante das Whole-Prey-Model geschaffen.
Bei dem whole-prey-model werden zusätzlich wichtige Supplemente ergänzt.
Hier wird versucht den Bedarf der Mieze so gut wie möglich mit tierischen Bestandteile zu decken, reicht dies nicht aus werden Supplemente zugegeben.
Es kann auch sein dass die Mieze z.b die große Menge an Herzen nicht verträgt und davon Durchfall bekommt. Hier wären dann die Zugabe von Supplementen erforderlich.

Ich habe eine tolle Seite entdeckt auf der es mehrere Grundrezepte zum Thema gibt; Schaut doch mal hier


 

Für welche Methode ihr euch entscheidet bleibt euch überlassen.
Ich persönlich finde die Whole-Prey-Model und das Barfen mit Supplemente am besten.
Das Vorurteil, das beim Barfen mit Supplementen „chemische Zusätze“ beigegeben werden kann ich so nicht zustimmen. Die Zusätze selbst sind nicht chemisch und unterm Strich enthalten alle Methoden in dem Sinne Supplemente, nur dass die einen beigegeben werden & die anderen bereits in den tierischen Bestandteile enthalten sind.
Genauer, und auch sicherer ist das Barfen mit Supplementen oder das Whole-Prey-Model, beim Barfen nach Frankenprey sind es nur Prozentuale Angaben nach denen man sich richten muss; wäre mir zu ungenau.
Kosten technisch behaupte ich dass das Barfen mit Supplementen etwas teurer ist als nach  Frankenprey.

 

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