Diabetes Teil 3

Alle guten Dinge sind 3 🙂
Paul hat ja nun seit knapp einem Jahr die Diagnose Diabetes, und wir sind schon einen riesen Schritt voran gekommen.
Seit ein paar Wochen spritzen wir ihm nun 2x täglich Insulin.Und es geht ihm seitdem sehr viel besser. Wie es dazu kam, und wieso Insulin auf jeden Fall sehr wichtig ist möchte ich euch gerne nähe erklären.


Nachdem es Paul von Zeit zu Zeit immer schlechter ging, und seine Arthrose in einem ungewöhnlich rasanten Tempo voran schritt wurde ich etwas stutzig. Konnte das wirklich sein?
Um sicher zu gehen habe ich ihn ein paar Tage beim Tierarzt gelassen, hier bekam er nun Schmerzmittel für die Arthrose, und zum ersten mal auch Insulin. (da in Schmerzmitteln Zucker enthalten ist mussten wir Insulin geben – zum Glück!) Davor haben wir ihn mit verschiedenen Homöopathischen Mitteln behandelt – was  bei ihm der völlig falsche Weg war wie sie nun rausstellte.
Nach 3 langen Tagen durfte er endlich wieder heim, im Gepäck waren Spitzen und ein kleines Fälschchen Caninsulin. Nun hieß es 2x täglich 2 Einheiten Insulin. Für mich, die panische Angst für Nadeln hat war das im ersten Moment der Horror. Aber es musste sein, also hilft nix, Augen zu und durch! Jeden morgen um 7:30Uhr, und Abends um 20:00Uhr sind seine festen Zeiten, anfangs hat mein Freund ihn gespritzt, mittlerweile wechseln wir uns ab 🙂 Man gewöhnt sich tatsächlich schnell daran und das spritzen macht mir nichts mehr aus. Liegt aber vorallem daran das die Nadel recht kurz ist, und Paul es gar nicht merkt.

DSC00597
Es gibt 2 unterschiedliche Nadellängen, wir nehmen immer die kurze (rot)

Paul bekommt weiterhin noch die Blutzuckerregulierende Pilze Comatus & Mandelpilz.
Die erste Spitze ist nun knapp 4 Wochen her, und Paul geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Seine Arthrose nur noch kaum merklich, er wirkt fit und er spielt wieder und hat Abends seine wilden 5 Minuten! 😀 Das er wieder besser läuft liegt an seinem nun normalen Blutzucker. Habe schon öfter gehört das Miezen mit einem hohen Blutzucker teilweise sehr schlecht laufen. Wieso er wegen eines zu hohen Blutzuckerwerts schlecht läuft ist hier sehr gut erklärt.
Wir sind alle sehr happy das es ihm wieder so gut geht. Aber es zeigt sich eben auch ganz deutlich wie wenig man bis jetzt über Diabetes bei Katzen weiß und das es hier wirklich noch großen Aufklärungsbedarf gibt.

Ich bin froh das wir im letzten Moment die Kurve bekommen haben und wir es rechtzeitig erkannt haben!

Foto Nr.1
Die in meinen Augen perfekte Ausstattung für eine Diabetiker-Mieze 🙂

 

 

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